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Der Rahmen des Spitfire ist glücklicherweise
recht robust und problemlos.
Wobei der Rahmen bei einigen Fachleuten sogar als überdimensioniert
gilt, was man auch am hohen Gewicht spürt.
Wie immer bei Triumph war dieser Rahmen, der natürlich auch
in ähnlicher Bauart unter dem Herald steckt, nur eine Notlösung!
Die experimentierfreudigen Triumphtechniker versuchten sich beim
Herald sogar mit selbst tragender Karosserie oder mit Gitterrohrrahmen!
Schade, wie immer ( genau ! ) schüttelte der Vorstand angesichts
der zu erwartenden Produktionskosten den Kopf und der Herald bzw.
Spitfire bekam diesen alten, aber günstigen und bewährten
Rahmen verpasst.
NeuObwohl der Rahmen bei der Herstellung
innen weder lackiert noch hohlraumversiegelt war, sind die meisten
Rahmen noch recht stabil und nur an wenigen Stellen an- oder durchgerostet.
Da es für alle Problemstellen Reparaturbleche gibt, ist eine
Restauration des Rahmens normalerweise recht einfach.
Probleme mit dem Rahmen hat man eigentlich nur dann, wenn dieser
durch einen Unfall verzogen ist. Da es keine Richtbänke mehr
gibt ( vielleicht noch irgendwo in England ? ) ist es sehr schwer,
einen verzogenen Rahmen zu richten. In diesem Fall sollte man
lieber einen anderen Rahmen kaufen!

Das Fahrwerk des Spitfire ist
wie ...... immer ( richtig ! ) beim Spitfire ein Kompromiß
! Das vordere Fahrwerk kann man durchaus als gelungen bezeichnen,
was man auch heute noch auf engen Landstraßen "erfahren"
kann.
Leider ging den Technikern bei der Hinterachse das Geld aus und
sie verpaßten dem Spitfire die gleiche primitive Hinterachse
wie dem Herald.
Man kann über die Hinterachse
meckern wie man will, sie ist nunmal ein Teil des Spitfire! Was
solls, sehen wir es sportlich und freuen uns ( genauso wie die
Morgan- Besitzer ) über die teilweise vorsintflutliche Hinterachse!
Dank modernen Schmierfetten, Radlagern, Kreuzgelenken und Stoßdämpfern
ist die Hinterachse mittlerweile auch bei sportlicher Fahrweise
erträglich und endlich viel besser als sein Ruf !
Manche Bastler versehen die Hinterachse sogar mit einem ( sinnvollem
) Stabilisator, wie auf den oberen Fotos zu sehen ist. Dieser
Umbau wurde von Norbert Schumann gemacht.

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